Simulierte Demokratie

Auszug aus der Präambel des Pressekodex in der Fassung vom 11. März 2015

PRÄAMBEL
Die im Grundgesetz der Bundesrepublik verbürgte
Pressefreiheit schließt die Unabhängigkeit und
Freiheit der Information, der Meinungsäußerung und
der Kritik ein. Verleger, Herausgeber und Journalisten
müssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung
gegenüber der Öffentlichkeit und ihrer Verpflichtung
für das Ansehen der Presse bewusst sein. Sie neh-
men ihre publizistische Aufgabe fair, nach bestem
Wissen und Gewissen, unbeeinflusst von persön –
lichen Interessen und sachfremden Beweggründen
wahr.
Die publizistischen Grundsätze konkretisieren die
Berufsethik der Presse. Sie umfasst die Pflicht, im
Rahmen der Verfassung und der verfassungskon-
formen Gesetze das Ansehen der Presse zu wahren
und für die Freiheit der Presse einzustehen.

Freundlich ausgedrückt, könnte man hier von einer getrübten Selbstwahrnehmung sprechen. Leider ist es noch viel schlimmer als befürchtet, wie der substantiell und journalistisch sauber ausgearbeitete Artikel der Journalistin Ulrike Sumfleth zeigt.

54 lesenswerte Seiten für alle die, denen Demokratie noch etwas bedeutet.

Zeigte Ulrike Sumfleth in ihrem Artikel, welche Interessen die „Vierte Gewalt“ in Wirklichkeit verfolgt, rundet Prof. Rainer Mausfeld in seinen Vorträgen das Bild nach unten, oder je nach Sichtweise, auch nach oben hin, ab.

Weshalb die Politik nicht reagiert, werden sich einige fragen. Ganz einfach, weil sie selbst zu tief mit drin steckt und schon deshalb keine Entscheidungen mehr treffen kann, die ihren eigenen Interessen zuwider laufen würden.

Ein exemplarisches Beispiel, die SPD mit ihren diversen Firmenbeteiligungen. Ein weiteres Übel, dass der intransparenten Parteispenden und direkten Einflussnahme über Lobbygruppen und sog. „Think Thanks“ sind in dem Artikel von Ulrike Sumfleth und den Beiträgen von Prof. Rainer Mausfeld schon hinlänglich beschrieben.

Enden möchte ich mit einem Zitat von Kurt Tucholsky

Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.

 

Die Diktatur zeigt ihre hässliche Fratze

Meine siebentägige Sperre auf Facebook resultiert auf einen Kommentar zu einem Artikel eines Freundes welchen ich mit einem Zitat zu dem Artikel:

Bonn: Macheten-Mann vergewaltigt junge Frau im Beisein ihres Freundes

versehen hatte.

Obwohl ich das Zitat als solches, nach allgemeingültigem Standard („ … “) kenntlich machte und ursprünglich natürlich mit einer Verlinkung auf die Originalseite versehen hatte, sieht Facebook in mir den Urheber!?

Einzig der einleitende Satz:

„Kulturbereicherer“ vergewaltigen nicht, sie sorgen für „Erlebnisse.“

entspringt meiner Feder und könnte mit den „Facebook-Gemeinschaftsstandards“ kollidieren.

screenshot

Zusammengefasste Übersicht der Facebook-Gemeinschaftsstandards.

– Direkte Bedrohungen

– Selbstverletzung

– Gefährliche Organisationen

– Mobbing und Belästigung

– Angriffe auf Personen des öffentlichen Lebens

– Kriminelle Aktivitäten

– Sexuelle Gewalt und Ausbeutung

– Reglementierte Güter

– Nacktheit

– Hassbotschaften

– Gewalttätige und explizite Inhalte

Nun könnte man sich die Mühe machen und… mit viel Phantasie ausgestattet, eines oder mehrere von vielen, absichtlich schwammig gehaltenen Kriterien, herauspicken und nach seinem eigenen Gusto interpretiert zur Anwendung bringen, um eine siebentägige Sperre zu rechtfertigen.

Geschenkt. Ginge es tatsächlich um die Einhaltung irgendwelcher Gemeinschaftsstandards, gäbe es genügend User, Seiten, Gruppen und politische Parteien, die eindeutig gegen eine der o. g. „Standards“ verstoßen. So z. B. die CDU mit ihrer Hetze gegen Langzeitarbeitslose.

Reaktion von Facebook auf meine Meldung?

(5) Support-Postfach 2017-04-12 17-01-12

Worum es in Wirklichkeit geht, dürfte nach dem geplanten Maaslosen Gesetzentwurf  jedem vernunftbegabten Menschen klar geworden sein: Meinungsdiktatur.

Wenn man schon das Internet (noch) nicht abstellen kann, muss man halt den freien Meinungsfluss eindämmen und behindern.

Solche Methoden schreibt man eigentlich Diktaturen und despotischen Herrschaftsstrukturen zu. Das sollte uns endgültig die Augen darüber öffnen, dass wir schon längst in keiner Demokratie mehr leben.

Diese Erkenntnis wird nur zu den wenigsten vordringen… ganz besonders zu denjenigen nicht, die alle vier Jahre schlaftrunken zur Wahlurne wandeln und ihr Kreuzchen mit traumwandlerischer Sicherheit (noch schlimmer… aus Überzeugung) bei den Verfassungsfeinden, Volksverrätern, Kriegstreibern- und Verbrechern machen, über die man sich ansonsten so gerne am Stammtisch echauffiert.

Schaut man sich die Weltlage und unsere zur Plutokratie verkommene repräsentative Demokratie an, bleibt uns nicht mehr viel Zeit um ein Zeichen zu setzen. In einem bin ich mir sicher. Wer dieses Jahr CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP und AfD wählt, macht sich mitschuldig. Wer nun glaubt, dass für mich die Linke die einzige Alternative darstellt… der irrt. Das es die Linke nicht besser macht als die anderen, beweist sie fast wöchentlich in Berlin und Brandenburg.

Allerdings sind mir (wenn es überhaupt dazu kommen sollte) vier Jahre mit-regierende Linke (um auch dem letzten überzeugten Linken die Augen zu öffnen) das kleinere Übel.

Aber danach sollten wir ernsthaft über Revolution reden!

Der Deutsche Schuldkomplex und sein Wirken

Lautet der gleichnamige Titel eines Videos auf YouTube, mit dem ital. links- sozialistischen Jungphilosophen, Diego Fusaro.

Er beschäftigt sich sehr ausgiebig mit der Frage: Wer oder was ist das heutige Deutschland und vor allem – warum.
Nachdem man dieses Video gesehen hat, wird man die Beweggründe vieler „Antideutscher“ und sog. „Antifaschistischer“ Bewegungen, die schon als manisch zu bezeichnende Hysterie vor „rechts“ unter gleichzeitiger Negierung eines radikalen Islam, besser einordnen können und dementsprechend die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.

Wer vor längeren Artikeln nicht zurück schreckt, es liegt ein Transkript zu dem Video vor, dass von Herrn Fabio Marrazina erstellt wurde, welches ich mit seiner freundlichen Genehmigung in leicht formatierter Form, aber ansonsten unverändert, gerne weiter gebe.

transkript